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jr



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 8588
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 23.04.2016, 19:58 Antworten mit ZitatNach oben

Mitten auf der Spur sind sie besser anzupeilen - ist das dein Hintergdanke?
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Cool Fire



Anmeldedatum: 04.08.2015
Beiträge: 605
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 12.05.2016, 16:48 Antworten mit ZitatNach oben

Groningen ist auf dem richtigen Weg...und das nicht erst seit gestern:

Zitat:
Wir haben das Zentrum in vier Sektoren aufgeteilt, die zwar für Autos zugänglich
sind. Aber sie können nicht direkt vom einen in den benachbarten Sektor wechseln,
weil die verbindenden Straßen und Plätze gesperrt sind. Der Wechsel ist nur über
den Ring möglich, der die Innenstadt umgibt.

Groninger lassen das Auto stehen, weil das Rad attraktiver geworden ist. Sie dürfen
damit alle Straßen im Zentrum benutzen und sind schneller unterwegs. Ein Beispiel:
Eine Fahrt vom Ost- in den Westteil dauert mit dem Auto rund zehn Minuten, mit dem
Rad sind es nur zwei.
http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-05/fahrrad-verkehr-groningen-wandel-infrastruktur-investition

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jr



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 8588
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 13.05.2016, 02:24 Antworten mit ZitatNach oben

Erstaunlich im Bild finde ich den Kantenstein. Den kenne ich von den Radwegen in Enschede. OL macht alles anders: Radwege abschaffen, Kantensteine (an den Einmündungen) abschaffen - freie Fahrt gibt es weder für Autos noch für Radfahrer, ich sehe eher Chaos.

Ein guter Punkt, an dem man das Groninger Konzept ausprobieren könnte, wäre die Kandinskystraße. Mit Sperre Ecke Franz-Marc-Straße selbstverständlich.
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minol



Anmeldedatum: 23.07.2007
Beiträge: 2349
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BeitragVerfasst am: 13.05.2016, 10:17 Antworten mit ZitatNach oben

jr hat Folgendes geschrieben:
Erstaunlich im Bild finde ich den Kantenstein. Den kenne ich von den Radwegen in Enschede. OL macht alles anders: Radwege abschaffen, Kantensteine (an den Einmündungen) abschaffen - freie Fahrt gibt es weder für Autos noch für Radfahrer, ich sehe eher Chaos.

Der Bordstein in Groningen grenzt nicht die Autos von den Radfahrern ab, sondern die Radfahrer von den Fußgängern. Das finde ich auch sehr gut, weil die Fußgänger auch ihren Raum brauchen. Außerdem verhindert es das ewige Wechseln der Rolle, was in Deutschland überall zu beobachten ist und für Chaos sorgt.

Zitat:
Ein guter Punkt, an dem man das Groninger Konzept ausprobieren könnte, wäre die Kandinskystraße. Mit Sperre Ecke Franz-Marc-Straße selbstverständlich.

Das ist kein Konzept sondern das für Oldenburg typische Herumfrickeln an einzelnen Punkten. Was dabei herauskommt, sieht man am Frie... nein, überall! Ausprobiererei brauchen wir nicht, sondern ein Verkehrskonzept. Im übrigen glaube ich, daß Dir das Groninger Konzept für Oldenburg alles andere als schmecken würde. Wenn man Sektoren voneinander trennt, würde es nicht nur vielleicht Franz-Marc treffen, sondern hätte vielleicht auch die Sperre von Artillerieweg und Schützenweg zur Folge und so mancher anderer Straßen... Da sähe ich aber schon lange Threads hier im Forum auf uns zukommen.
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Otto



Anmeldedatum: 05.05.2004
Beiträge: 17084
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 10.07.2016, 14:41 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
First there was the driverless car, now there is a riderless bike
(...)
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Cool Fire



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Beiträge: 605
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BeitragVerfasst am: 10.07.2016, 20:01 Antworten mit ZitatNach oben

Otto hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
First there was the driverless car, now there is a riderless bike
(...)
CBC


...then there were brainless consumers.

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Otto



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Beiträge: 17084
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 13.08.2016, 23:18 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Kein Schadenersatz für Radler

Ein Radfahrer, der im Straßenverkehr seine Sorgfaltspflicht grob vernachlässigt, hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld. Für den entstandenen Unfallschaden muss er allein haften.
(...)
N 24

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yogi



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Beiträge: 4034
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BeitragVerfasst am: 26.09.2016, 23:41 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Grüne wollen grünen Pfeil für Radler
(...)
Naturbund
26.09.2016, 21:37 Uhr
Dafür muss man allerdings nicht die halbe Republik mit grünen Pfeilen zupflastern (übrigens ein schönes Relikt aus der DDR). Es würde reichen, für Radfahrer die Fahrt bei Rot nach eigenem Ermessen zuzubilligen.
(...)
www.rp-online.de/politik/deutschland/fahrradrepublik-gruene-wollen-gruenen-pfeil-fuer-radler-aid-1.6285045#


...der vernünftigste Vorschlag seit langem, im Übrigem seit ewrigen Zeiten meine angewandte Art, mit dem Fahrrad im Verkehr mitzuschwimmen...

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jr



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BeitragVerfasst am: 27.09.2016, 03:05 Antworten mit ZitatNach oben

Grundsätzlich stimme ich zu. Allerdings darf man wohl davon ausgehen, daß die Radfahrer den Anteil der Durchfahrer bei der entsprechenden Autoregelung bei weitem toppen werden.
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Cool Fire



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BeitragVerfasst am: 01.11.2016, 09:37 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Dank High-Tech radelt es sich hier ausgezeichnet
Als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet: Die Jury war besonders von der innovativen
Steuerung an den Knotenpunkten beeindruckt, wo bedarfsabhängig Grünzeiten für den Rad-
verkehr verlängert werden. Doch wie funktioniert das?
In Oldenburg sei die Jury von der innovativen Steuerung an den Knotenpunkten beeindruckt
gewesen, wo bedarfsabhängig Grünzeiten für den Radverkehr verlängert würden. Eine
Wärmebildkamera erkenne die Anzahl an Fahrradfahrern und passe die Grünphase an. Diese
Technik sei bisher einzigartig in Deutschland (...)
http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/dank-high-tech-radelt-es-sich-hier-ausgezeichnet_a_31,1,2818204873.html


Das ist mal eine Überschrift...und war ja klar, dass wir das Problem nur lösen, wenn (teure)
Elektrotechnik zum Einsatz kommt. Welche 5 Ampeln sind denn bereits damit ausgerüstet?
Diese Info bleibt der Artikel leider schuldig...aber ist doch auch egal, solange man sich werbe-
wirksam mit einer neuen Plakette schmücken kann...

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jr



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BeitragVerfasst am: 20.11.2016, 02:55 Antworten mit ZitatNach oben

http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/gedraengel-und-gequetsche-an-der-vhs_a_31,1,3551393604.html

Hier bin ich mal auf der Seite der Radfahrer. Die ganze Ecke dort ist völlig am Bedarf vorbeigeplant. Das ZOB-Parkhaus ist zu klein/zu niedrig und offenbar aus statischen Gründen nicht aufstockbar. Fahrradfahrer kommen ebenfalls unter die Räder. Es wirkt wie der Blick in eine 16.000-Einwohner-Stadt.
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Otto



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BeitragVerfasst am: 20.11.2016, 18:11 Antworten mit ZitatNach oben

jr hat Folgendes geschrieben:
Es wirkt wie der Blick in eine 16.000-Einwohner-Stadt.

Latürnich, das ist doch auch das Bewusstsein unserer Oberen, kleinstädtisch und kleinkariert.

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Cool Fire



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BeitragVerfasst am: 07.12.2016, 09:45 Antworten mit ZitatNach oben

Cool Fire hat Folgendes geschrieben:
Welche 5 Ampeln sind denn bereits damit ausgerüstet?
Diese Info bleibt der Artikel leider schuldig...


An diesen Kreuzungen und Plätzen sind Kameras installiert:
Damm, Stautor, Gertrudenspinne, Julius-Mosen-Platz, Peterstraße, Katharinenstraße,
Gertrudenstraße, Pferdemarkt, Roonstraße und Amalienbrücke.
http://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/radler-bestimmen-ampelphasen-selbst_a_31,1,4219755213.html

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Cool Fire



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BeitragVerfasst am: 08.12.2016, 17:54 Antworten mit ZitatNach oben

Habe ich noch gar nicht erzählt, was mir neulich am Marktplatz passiert ist:
ich warte in vorderster Position auf dem abgeklebten Behelfstaxistand am Schloßplatz
und beobachte das Treiben ringsherum.* Plötzlich knallt es und mir war klar, dass ein Radfahrer
mit seinem Lenker den linken Aussenspiegel berührt haben muß. Da dreht er sich um, sieht mich
kurz an...ohne irgendeine Geste der Entschuldigung oder eine andere menschliche Regung im
Blick und fährt einfach weiter...
Nein, das war kein Schüler oder Punk...sondern einer dieser Steppjacken-Opas. Sein Glück, dass
der Spiegel nichts abbekommen hat...aber alleine schon die Art und Weise...echt daneben, oder?


* für alle Auswärtigen: während des "Lambertimarkts" wird der Wochenmarkt vor die Lambertikirche verlegt,
wo sonst die Oldenburger Taxen stehen. Die müssen sich dann an einer Engstelle halb auf einem schmalen
Bürgersteig aufreihen. Einem Ort also, an der jede Menge Lieferanten, Fahrradfahrer, Parkplatzsuchende und
sonstige Passanten aufeinandertreffen.

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BeitragVerfasst am: 09.12.2016, 07:14 Antworten mit ZitatNach oben

Radfahrer interessieren solche Kleinigkeiten nach meiner Erfahrung in aller Regel nicht. Artikel wie Bessere Wege, weniger Unfälle versuchen zwar den Eindruck zu vermitteln, als sei gedanken- oder gar rücksichtsloses Radfahren einfach nur eine Folge fehlenden Platzes. Doch kann das, selbst wenn dem so wäre, eine Rechtfertigung dafür sein, andere Verkehrsteilnehmer völlig ignorieren zu dürfen?

Was kann die Hitech-Beeinflussung der Radfahrerampeln bringen? Nix, würde ich sagen. Zumindest wenn gleichzeitig die Wartezeiten gegenüber den Schaltungen vor 2006 (Beginn Busbeschleunigungsprogramm) in der Fläche erheblich zugenommen haben. Unter den unsinnigen Farbfolgen leiden ja nicht nur PKW-Fahrer, auch für Radfahrer und Fußgänger sind die Phasen immer weniger kalkulierbar und selbst nachts Wartezeiten von mehr als 60 Sekunden völlig normal. Zum Vergleich: Vor 2006 waren komplette Ampelumläufe nachts im Normalfall 50 Sekunden lang, davon kann man mittlerweile nur noch träumen. Viele Schaltungen reagieren zwar heute erkennbar auf die Ankommenden, aber was nützt es, wenn trotzdem Warten der Normalzustand ist.
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