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Otto



Anmeldedatum: 05.05.2004
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 02:15 Antworten mit ZitatNach oben

driving pingu hat Folgendes geschrieben:
wer jeweils nach Vorlesungsende durch den Uhlhornsweg fährt, ist selbst schuld. (...) Den Studistrom plant man ein und gut.

Nö!

die Studies können sich auch mal ihrer Intelligenz gemäß verhalten und Lücken bilden, damit der übrige Verkehr nicht unnötig behindert wird, so wie das die StVO auch von Fußgängern verlangt.

driving pingu hat Folgendes geschrieben:
Wenn Kennzeichen Unfälle vermeiden, warum gibt es dann Unfälle mit Autos??

Es geht nicht um die Verhinderung von Unfällen, sondern um die sachgemäße Abwicklung der gegenseitigen Ansprüche, falls etwas passiert ist.

Wie du ja genau weißt, wird das KFZ-Kennzeichen nur bei Vorlage einer Versicherungs-Doppelkarte erteilt. Autos haben eine Zwangs-Haftpflichtversicherung, weil Unfälle im Straßenverkehr nun einmal unvermeidlich sind. Menschliches Versagen oder ein Technikausfall sind grundsätzlich nicht auszuschließen.

Die Kennzeichnungspflicht für Radler wird nur deshalb ins Spiel gebracht, um Verursacher leichter identifizieren zu können.

driving pingu hat Folgendes geschrieben:
Nur aus der Zeitung von heute:
Unfall in WHV, Autofahrer übersah 2 Fußgänger, beide lebensgefährlich verletzt
Unfall von 2 Autos auf der Eichenstraße: Ein Taxifahrer bog aus der Paulstraße in die Eichenstraße ein und übersah ein Auto

Die Zeitung schreibt halt nichts über beinahe-Unfälle!

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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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Zuletzt bearbeitet von Otto am 30.08.2007, 03:43, insgesamt einmal bearbeitet
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n.e !



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 02:22 Antworten mit ZitatNach oben

Otto hat Folgendes geschrieben:
Also, Erziehen ist nicht unsere Aufgabe, aber ewig zurückziehen auch nicht. Eigentlich habe ich den Eindruck, dass ein Unfall mit einem Radler für Oldenburger Autofahrer immer als "unabwendbares Ereignis" anzusehen ist, unabhängig von der Schuldfrage.

Was mich am meisten stört, sind Radfahrer, die:

a) die Straße dort benutzen, wo ein Radweg vorhanden ist, dessen Benutzung auch zwingend vorgeschrieben ist,

b) ohne Licht fahren,

c) auf der verkehrten Seite fahren,

d) das Rot der Ampeln missachten, so dass ich meine Grünphase verliere.

Man übertrage diese Verstöße gedanklich mal auf Autofahrer und es ist unmittelbar klar, dass der Straßenverkehr zusammenbrechen würde, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer wie der durchschnittliche Oldenburger Radfahrer benehmen würden.



Ja das ist ja schon richtig was Du schreibst Otto , aber wir haben nun mal keine Legitimation zum Erziehen von Verkehrsteilnehmern !


n.e !
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Otto



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 03:12 Antworten mit ZitatNach oben

Ja, aber einfach jemanden abzuwatschen, nur weil er mal Klartext redet und seinem Unmut Luft macht, finde ich auch nicht richtig.

Pingu ist einerseits Studentin und andererseits Radfahrerin, ist also in keiner Weise als objektiv anzusehen, wenn es um den Uni-Übergang geht. Ich habe erheblich länger als sie studiert und kenne den Übergang aus eigener Erfahrung als Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer und ich sage dir, es ist seit Jahrzehnten ein unhaltbarer Zustand.

Da gehört schon lange eine Bedarfsampel hin, denn Pingus Argument sticht einfach nicht, weil die Strecke auch von Linienbussen benutzt wird, die zu den Mensazeiten dann auf der nächsten Hauptverkehrsstrasse stehen bleiben müssen und nicht in den Uhlhornsweg einfahren können.

Die Ampel aber wurde vom ASTA, vom ADFC Oldenburg (militante Radfahrer, die Ordnungswidrigkeiten aus ideologischen Gründen begehen, weil sie das Auto am liebsten ganz abschaffen würden) sowie von den Grünen aus fadenscheinigen Gründen verhindert:

Zitat:
Das Thema Zebrastreifen im Uhlhornsweg ist nicht neu. Immer wieder fordern Autofahrer und ihnen Nahestehende deren Abschaffung und die Installierung einer Ampel.
http://www.adfc-oldenburg.de/politik/uhlhornsweg.html

Richtig!

Zitat:
Das Ziel dabei ist klar: Es geht nicht um eine Erhöhung der Sicherheit oder gar des Komforts für Fußgänger, sondern um die Schnelligkeit und Förderung des Autoverkehrs zulasten des Fußgängerverkehrs.

Dies ist nun die erste ideologisch bedingte Lüge! Es geht um den Ausgleich der Interessen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer. Dem ADFC aber nicht, denn als Lobbyverband will er einseitig die Interessen seiner Mitglieder durchsetzen.

Mit der Logik könnte ich die Abschaffung aller Ampeln vor Schulen oder Kindergärten fordern! Kleinkinder verhalten sich im Straßenverkehr eindeutig vernünftiger als Oldenburger Studenten.

Der Ausdruck "Komfort für Fußgänger" findet sich nicht in der StVO und ist daher völlig irrelevant. Zudem wäre der "Komfort" der Studenten auch gewährleistet, wenn es eine Ampel statt des Zebrastreifens gäbe. Wer nicht warten möchte, kann dann ja den hochgelegten Übergang über die Strasse benutzen. Denn das muss man den auswärtigen Lesern erklären: nur Rollstuhlfahrer sind gezwungen, den Zebrastreifen zu benutzen. Alle Anderen können trockenen Fußes von der Mensa/Bibliothek zu den Vorlesungsgebäuden gelangen.

Zitat:
Zu Staus und Problemen im Bereich der Zebrastreifen kommt es dabei immer nur zu bestimmten Zeiten (Mittagszeit, morgens etc.),

8:00, 10:00, 12:00, 14:00, 16:00, 18:00 und 20:00 Uhr.

Zitat:
wobei der Autoverkehr gegenüber dem Fußgängerverkehr in der Minderheit ist.
http://www.adfc-oldenburg.de/politik/uhlhornsweg.html

Auch schon wieder eine falsche Behauptung, die zudem eine unzulässige Kategorie (so wie "Komfort") beinhaltet: "Minderheit" — wo steht in der StVO, dass "Minderheiten" im Straßenverkehr zu warten haben?

Mit der gleichen Logik könnte ich auch die Kategorie "Stärke" einführen oder einfordern. Dann hätten Fußgänger und Radfahrer grundsätzlich zu warten, denn der Autofahrer ist ja nun mal der Stärkere!

Man fragt sich wirklich, warum die Stadt trotz guter Argumente von der beschlossenen Ampel Abstand genommen hat:

Zitat:
Die geplante Anordnung der Fußgängerdruckampel nördlich der Überbrückung sowie der Mittelinsel als Querungshilfe auf der Südseite entsprechen den in den Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen R-FGU 2001 angegebenen Kriterien. Danach sind Fußgängerüberwege durch andere Querungshilfen zu ersetzen, wenn sich Unfallgefahren im Bereich von Fußgängerüberwegen nicht ausreichend verringern lassen. Lichtzeichenanlagen können in der Regel dann aufgestellt werden, wenn in der Spitzenstunde des Fußgängerquerverkehrs 150 Fußgängerquerungen bei einer gleichzeitigen Fahrzeugbelastung von 300 Kfz/h vorhandenen sind. Des Weiteren entspricht die Aufstellung der FDA innerhalb der Tempo-30-Zone zum Schutz der Fußgänger im Straßenverlauf durchaus der StVO. Nach § 45 Absatz 1 c StVO sind in Tempo-30-Zonen nur mit Lichtzeichen geregelte Kreuzungen und Einmündungen unzulässig.

Durch eine Ausstattung der FDA mit einem Kombisignal würde sich die Situation für die Radfahrer im Gegensatz zur heutigen Lage, bei der die Radfahrer am Fußgängerüberweg absteigen und ihr Fahrrad über die Straße schieben müssen, noch zusätzlich verbessern, da der Uhlhornsweg dann im Bereich der Furt fahrend überquert werden kann.

http://www.adfc-oldenburg.de/politik/uhlhornsweg.html


Zitat:
§1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Und gegen Absatz 2 wird von der Masse der Studenten, die den Zebrastreifen zu Spitzenzeiten benutzen, grundsätzlich verstoßen.

So wie das ganz allgemein bei einer großen Anzahl der Oldenburger Radfahrer die Regel ist.

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n.e !



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 03:35 Antworten mit ZitatNach oben

Otto , Klartext ist ja schon richtig , kann ich auch alles verstehen , aber nicht so wie er es macht , er hat keine Legitimation dafür , auch wenn er meint , es wären 300 Meter dazwischen gewesen , denn einen Faktor hat er nicht erwähnt , die Geschwindigkeit die ein Fahrzeug ( in diesem Falle zwei ) zurücklegt .

Das hat nichts mit abwatschen zu tuen , sondern mit Vernunft und jeder vernünftige Mensch würde so etwas nicht tuen , ausserdem , hätte er seinen " Unmut " über Radfahrer auch anders darstellen können !


n.e !
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n.e !



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 03:40 Antworten mit ZitatNach oben

http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsweg

Wikipedia

>>> Berechnungsformeln für Kraftfahrzeuge die Fahrschul-Faustformel für Kraftfahrzeuge für den normalen Bremsweg (Bremsverzögerung 3,86 m/s²): (v ist in der Einheit km/h zu verwenden)
die Fahrschul-Gefahrbremsfaustformel (Bremsverzögerung 7,72 m/s²): (= normaler Bremsweg : 2)
Der Reaktionsweg sR berechnet sich als , wobei tR die Reaktionszeit (in s) und v die Geschwindigkeit (in km/h) bezeichnen. Oft wird mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit von 1 Sekunde gerechnet.

Bei aufmerksamen, geübten Fahrern verkürzt sich die Zeit. Unter Drogen, Alkohol, Medikamenteneinfluss verlängert sich die Zeit. Die Zeiten variieren zwischen 0,5 … 1,7 Sekunden. Bei einer Ablenkung, wie etwa emotionale Gespräche, Telefonieren am Steuer - bis zu 5 Sekunden Ablenkung beim Wählen - können noch längere Zeiten auftreten. <<<
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Otto



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 03:42 Antworten mit ZitatNach oben

Ja nun rechne mal vor!

Für Mathe bin ich nicht zuständig!

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mister mister



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 11:47 Antworten mit ZitatNach oben

Es geht nicht darum das der Herr seinen Ärger herauslässt, sondern um die Art und Weise, wie er versucht, andere Verkehrsteilnehmer zu erziehen.
Mit einem Fahrzeug auf die andere Fahrbahn zu wechseln, nur um einen Radfahrer dazu zu nötigen, sein Licht einzuschalten, halte ich für äußerst Fragwürdig.

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Otto



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 11:50 Antworten mit ZitatNach oben

Was er sagt und was er tut sind zwei Paar Schuhe!

Ohne Licht Rad zu fahren findest du nicht fragwürdig? Hätte der Kollege ein paar Mal das Licht an und ausgemacht, um den Radler darauf hin zu weisen, dass Licht angemessen ist, hätte er doch höchstens den Stinkefinger gesehen, oder!

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mister mister



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:16 Antworten mit ZitatNach oben

Das kann schon sein das der Radler so reagiert hätte, aber das sind Was wäre wenn fragen, die man nicht pauschalisieren kann.
Es ist nicht gut das sich die Radler so verhalten, aber dieses zu unterbinden ist die Aufgabe der Polizei.

Außerdem kann man Odenburg nicht mit Hamburg der Berlin vergleichen, denn dort sind die Distanzen so groß, das diese kaum mit dem Rad zu fahren sind, also ist dieser Vergleich ad absurdum. Schau mal nach Münster oder Osnabrück, dort herschen ähnlich Verhältnisse.

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:21 Antworten mit ZitatNach oben

Wer hat denn Oldenburg mit einer Großstadt verwechselt?

Ich bestimmt nicht!

Abgesehen davon möchte ich ehrlich gesagt unser schönes Oldenburg nicht mit Münster oder Osnabrück vergleichen!

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mister mister



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:26 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
ich frag mich nur, warum in städten wie berlin, frankfurt, münchen usw. solche probleme nicht auftreten - zumindest meinen erfahrungswerten nach.


Karteileiche schrieb dieses!

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:27 Antworten mit ZitatNach oben

zurück zum Radfahrer:

Es ist die Massiertheit der Verstöße, die den Autofahrer kirre macht (sowie das Gefühl, dass die Polizei nichts gegen den Misstand tut) und daher unter Umständen überzogen reagieren lässt, so wie vom Kollegen "Karteileiche" geschildert.

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mister mister



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:37 Antworten mit ZitatNach oben

Wir sehen doch auch nur das, was wir sehen wollen. Wie oft und vor allem wann die Polizei kontrolliert, bekommen wir doch gar nicht mit! Es gibt wichtigeres um das sich die Ordnungsbehörde kümmern muss.
Was ist mit den ganzen Schulkindern, die von rücksichtslosen Autofahrern gefährdet werden.
Die Situation am Waffenplatz, wenn die Autos durch die Zone heitzen, und die Radler, die dort fahren dürfen, deswegen fast hinfallen.

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Otto



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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 12:52 Antworten mit ZitatNach oben

mister mister hat Folgendes geschrieben:
Wir sehen doch auch nur das, was wir sehen wollen.

Oder nicht umhin können, es zu sehen, weil es ständig geschieht!

mister mister hat Folgendes geschrieben:
Wie oft und vor allem wann die Polizei kontrolliert, bekommen wir doch gar nicht mit! Es gibt wichtigeres um das sich die Ordnungsbehörde kümmern muss.

Sorry, aber ich bekomme eine Menge mit, wenn ich so des nächtens unterwegs bin und ich freue mich über jeden Radler, der ohne Licht auf der falschen Seite fahrend von einem Streifenwagen angehalten wird.

Ich bin sicher, dass die Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tut.

In meiner Tagschicht-Zeit habe ich es z.B. genossen, dem blauen Bulli am Pferdemarkt (Havannaseite) zuzusehen, wie morgens im Berufsverkehr ganze Heerscharen von Radfahrern auf dem Weg zur Raiffeisenstrasse/HBF abkassiert wurden.

mister mister hat Folgendes geschrieben:
Was ist mit den ganzen Schulkindern, die von rücksichtslosen Autofahrern gefährdet werden.

Mach' ein Thema auf, dann reden wir darüber!

mister mister hat Folgendes geschrieben:
Die Situation am Waffenplatz, wenn die Autos durch die Zone heizen, und die Radler, die dort fahren dürfen, deswegen fast hinfallen.

Die Situation am Waffenplatz wird in absehbarer Zeit sowieso neu geregelt werden. Ob die Neuregelung allerdings zum Segen der Taxifahrer ausfällt, möchte ich angesichts der "Qualität" unserer Gewerbevertreter bezweifeln.

Warum die Radfahrer in der FGZ fahren dürfen, ist mir eh ein Rätsel und kann eigentlich nur mit dem allgemein verheerenden Einfluss ihres Lobbyverbands auf die Oldenburger Lokalpolitik (siehe oben meine Ausführungen zur Ampel am Uhlhornsweg) erklärt werden.

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 13:05 Antworten mit ZitatNach oben

mister mister hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
ich frag mich nur, warum in städten wie berlin, frankfurt, münchen usw. solche probleme nicht auftreten - zumindest meinen erfahrungswerten nach.

Karteileiche schrieb dieses!

Ist natürlich völlig irrelevant, weil in einer Großstadt ein einzelner Interessenverband wie der ADFC niemals so einen Einfluss erlangen kann.

In einer Großstadt muss der Radler zusehen, wie er durchkommt und dabei überlebt! Wie alle anderen auch!

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