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Otto



Anmeldedatum: 05.05.2004
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BeitragVerfasst am: 07.08.2004, 16:24 Antworten mit ZitatNach oben

Scheint's als ob die nervigen Radler nicht nur bei uns ein Problem wären, sondern auch in London.
Hier die Hassordnung:

"Of course there's a pecking order of hatred on the roads. Honda even got an ad out of it: vans hate cars and cars hate bikes and cabbies hate everyone."

"I am a cycling nerd - and proud of it"
Rose George, Saturday August 7, 2004, The Guardian
http://www.guardian.co.uk/transport/Story/0,2763,1278255,00.html

Taxler hassen alle anderen Verkehrsteilnehmer, so so Winken
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2004, 21:17 Antworten mit ZitatNach oben

Kommt der Wahrheit doch nahe oder nicht?
Otto



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BeitragVerfasst am: 02.12.2004, 13:48 Antworten mit ZitatNach oben

weiss nicht, hab' ich nie so gesehen.
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wolli



Anmeldedatum: 19.09.2004
Beiträge: 10265
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BeitragVerfasst am: 02.12.2004, 15:38 Antworten mit ZitatNach oben

...ich schon!
radfahrer sind nun mal der "natürliche" feind der taxifahrer, speziell in oldenburg! allerdings muss man, erst recht als profi, leider immer der "klügere" sein, der nachgibt!
sich darüber aufzuregen, dass die StVO offensichtlich nicht für alle verkehrsteilnehmer gilt, bringt leider nichts!
ragfahrer sind in oldenburg nun mal "heilige kühe"!
ich hasse sie!!!...aber ich behandle sie wie rohe eier!
auf die dauer kommt man nur mit gelassenheit weiter!
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Ulli
Gast





BeitragVerfasst am: 03.12.2004, 02:27 Antworten mit ZitatNach oben

Äh Wolli,

welche Meinung vertrittst Du denn, wenn Du in den Sommermonaten selbst auf dem Rad sitzt ? Mit den Augen rollen Überrascht
Otto



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BeitragVerfasst am: 03.12.2004, 04:07 Antworten mit ZitatNach oben

Guter Joke!
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wolli



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BeitragVerfasst am: 03.12.2004, 17:14 Antworten mit ZitatNach oben

Äh Ulli,...ich habe gar kein fahrrad!
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Ulli
Gast





BeitragVerfasst am: 04.12.2004, 02:49 Antworten mit ZitatNach oben

Also hast Du den Sinn meines Beitrags nicht verstanden.

Sitzt man auf einem Fahrrad, ist der Autofahrer plötzlich der Gegner, und umgekehrt.
Denk mal darüber nach... Mit den Augen rollen Winken
Otto



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BeitragVerfasst am: 04.12.2004, 15:50 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Ulli: "Sitzt man auf einem Fahrrad, ist der Autofahrer plötzlich der Gegner, und umgekehrt."


Ich glaube, mit dieser schlichten Umkehrung ist es, zumal in Oldenburg, nicht getan. Ich denke, man sollte andere Verkehrsteilnehmer grundsätzlich nicht als "Gegner" ansehen. Wolli hat schon recht, dass hier die Radfahrer als "heilige Kühe" angesehen werden, denen man als Berufskraftfahrer nachsehen muss, dass sie die STVO nicht so ernst nehmen. Selbstverständlich gilt das nicht für alle Radler, aber für einen erschreckend hohen Prozentsatz schon, und da hilft halt wirklich nur, eine gewisse Gelassenheit an den Tag zu legen.

Leider wurde mir mein Fahrrad gestohlen (und ich habe auch nicht die Absicht, mir in absehbarer Zeit wieder eins anzuschaffen), aber ich bin nachts nicht ohne Licht entgegengesetzt zur Fahrtrichtung gefahren und habe Taxen und anderen Autofahrern die Vorfahrt genommen. Wenn die Kollegen hier nicht so nachsichtig wären, hätten wir mit Sicherheit mehr schwere Unfälle.

Oldenburg ist eine echte Radfahrerstadt, in der es keine Hauptverkehrsstrasse ohne Radweg gibt. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese auch in jedem Falle benutzt werden. Leider sind die Ampelschaltungen für Radfahrer zumeist so ungünstig (insbesondere in der Innenstadt und dort, wo Autobahnauffahrten die städtischen Strassen kreuzen), dass diesen oftmals kaum etwas anderes übrig bleibt, als noch bei Rot zu fahren, wenn sie nicht nach wenigen Metern wieder anhalten wollen. Aber es nervt halt schon, wenn du grün hast und dich schon wieder so ein Eddy Merckx zum bremsen zwingt.
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jr



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BeitragVerfasst am: 04.12.2004, 16:36 Antworten mit ZitatNach oben

Radfahrer haben auch gute Verbindungen: Den Verkehrsausschuß begleiten z.B. je ein Mitglied von VCD und ADFC aber keins einer Autofahrerorganisation. Fehlverhalten von Radfahrern wird auch dort zu oft entschuldigt oder auf "Notstände" zurückgeführt. Sehr lobenswert, daß der der Vertreter der örtlichen Polzei im Ausschuß immer Klartext redet.
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wolli



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Beiträge: 10265
Wohnort: Oldenburg

BeitragVerfasst am: 04.12.2004, 18:24 Antworten mit ZitatNach oben

da haben die beiden recht, Ulli!
im übrigen halte ich es da wie Otto. auch für mich sind andere verkehrsteilmehmer keine gegner, sondern schlimmstenfalls potentielle selbstmöder oder mörder, auf die man ganz besonders achten muss!
der vollständigkeit halber muss man allerdings auch erwähnen, dass die meisten oldenburger auch wirklich schlechte autofahrer sind!
in einer "richigen" stadt wäre der "durchschnitts-oldenburger" hoffnungslos überfordert!!!
...habe gerade den ersten vorweihnachts-samstag hinter mir!...es war die hölle!
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Ulli
Gast





BeitragVerfasst am: 05.12.2004, 03:28 Antworten mit ZitatNach oben

Otto:
"Oldenburg ist eine echte Radfahrerstadt, in der es keine Hauptverkehrsstrasse ohne Radweg gibt."

Kann man die Verhältnisse bei euch dann mit Münster vergleichen ?
Die meisten Radfahrer sind aber zweifelsfrei in meinem Heimatland zu finden (mein Nachname endet mit >wijk<).

Wolli:
"in einer "richigen" stadt wäre der "durchschnitts-oldenburger" hoffnungslos überfordert!!!
...habe gerade den ersten vorweihnachts-samstag hinter mir!...es war die hölle!"

Da wäre Düsseldorf ja der ideale Verkehrsübungsplatz... Mit den Augen rollen Mr. Green

Freundliche Grüße
Ulli Winken
Otto



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BeitragVerfasst am: 23.03.2005, 11:51 Antworten mit ZitatNach oben

Ein typisches Bild von der Uni: radfahrender Student zwingt Autofahrer zum Anhalten am Zebrastreifen, obwohl er selbst absteigen müßte, weil der Zebrastreifen gar nicht für ihn als Radfahrer gilt:
http://www.icbm.de/pmbio/bildol/uni05.htm

Mittags und zur vollen Stunde hast du hier als Autofahrer keine Chance, wenn sich ein steter Strom von Studenten zwischen Mensa/Bibliothek und Vorlesungsgebäuden hin- und her bewegt und die Straße an den zwei Zebrastreifen minutenlang blockiert. Eigentlich ist 2003 mal eine Fußgängerampel beschlossen worden, aber die wurde wohl bislang erfolgreich von ADFC und ASTA verhindert:

Zitat:
"Die geplante Abschaffung der Zebrastreifen am Uhlhornsweg zugunsten einer Druckampel stellt eine nicht hinnehmbare einseitige Förderung des Autoverkehrs zu Lasten der Fußgänger dar, die zudem mit den Zielen des Oldenburger Verkehrsentwicklungsplans nicht vereinbar ist". Mit diesen Worten kritisiert Stephan Popken, 1. Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad–Clubs (ADFC) Oldenburg die Einigung der Stadt Oldenburg mit der Universität, die Zebrastreifen abzuschaffen. Diese Maßnahme stelle einen Rückschritt in die autoorientierte Verkehrspolitik der 60er Jahre dar: Die Mehrheit der Fußgänger müsse gegen die Minderheit der Autofahrer zurückstehen. Die in diesem Bereich auftretenden Probleme würden durch Autofahrer verursacht, nicht durch Fußgänger. Die Behauptung, eine Ampel würde die Sicherheit erhöhen, sei falsch: Während der Zeiten, in denen viele Studierende den Uhlhornsweg queren, wird nach jeder Grünphase für den Fußgängerverkehr die Zahl der Nachzügler, die "noch eben schnell" die Fahrbahn queren, groß sein. Die Autofahrer dagegen würden auf ihr Vorfahrtsrecht bei Grün bestehen. Konflikte seien so vorprogrammiert. Als ebenfalls nicht zutreffend bezeichnet der ADFC die Aussage, auf den Zebrastreifen herrsche "permanent Hochbetrieb". Dieses sei nur zu bestimmten Zeiten und dann nur von kurzer Dauer der Fall, so Popken. Die Verspätungen der Busse der VWG mit den Zebrastreifen zu begründen, weist der ADFC mit Nachdruck zurück. Dies sei Polemik und lenke nur von den eigentlichen Ursachen ab. 2003-03-09, Stephan Popken - http://www.adfc-oldenburg.de/presse/20030309.html


Zur Polemik: es kommt oftmals zu einem Rückstau bis zur Ammerländer Heerstraße und selbstverständlich sind auch die Linienbusse davon betroffen. Ich bin selber mehr als zehn Jahre über diesen Zebrastreifen gegangen und konnte das egoistische Verhalten meiner Mitstudenten nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. An jedem Zebrastreifen in der Nähe einer Grundschule geht es disziplinierter zu.

Oldenburg ist vielleicht nicht ganz so schlimm wie Münster, aber es kommt nah ran.

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Otto



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BeitragVerfasst am: 29.08.2007, 09:41 Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Kennzeichen für Fahrräder
Der Fußgänger-Bund weist auf ein erheblich gestiegenes Risiko besonders in deutschen Fußgängerzonen hin. Nach einem Aufruf in Frankfurt hätten sich allein 25 Menschen gemeldet, die nach Unfällen mit Radfahrer Kopfverletzungen und Brüche davon trugen, arbeitsunfähig oder sogar Frührentner wurden. In München verteilte die Polizei in vier Stunden fast 100 Bußgelder an Radfahrer wegen schwerer Verstöße.

Auch in Niedersachsen registriert die Polizei teils gravierende Zusammenstöße mit schweren Verletzungen. Allein in der Polizeidirektion Oldenburg gab es in den letzten drei Jahren 22 Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern und Fußgängern, so Sprecherin Petra Klein. Die Verkehrsexperten der Polizei weisen jedoch auf den hohen bürokratischen Aufwand für ein Kennzeichen-System hin.

http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_spezial_fahrradkennzeichen_artikel.php?id=1403935

Komisch, Ich habe noch nie gehört, dass sich die Polizei über den "hohen bürokratischen Aufwand" beim Verteilen von Tickets beschwert hätte...

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minol



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Beiträge: 2345
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BeitragVerfasst am: 29.08.2007, 10:27 Antworten mit ZitatNach oben

Otto hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Allein in der Polizeidirektion Oldenburg gab es in den letzten drei Jahren 22 Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern und Fußgängern, so Sprecherin Petra Klein


Ich bin erstaunt! Ich hätte mehr Unfälle zwischen Verkehrsteilnehmern
erwartet, die sich ständig ins Gehakel kommen. Was mir übrigens völlig
unklar ist, weshalb es tatsächlich Leute gibt, die während der Geschäfts-
zeiten in der Fußgängerzone fahrradfahren - das würde mir im Traum nie
einfallen. Da bin ich doch 10x schneller mit dem Fahrrad um den Kern
herumgefahren (auch wenn gerade alle Busse und alle Fahrgäste am
Lappan ein- und aussteigen und alle Ampeln rot werden, wenn ich dort
ankomme)!
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