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Gerald

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Verfasst am:
08.05.2004, 12:42 |
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In der heutigen NWZ (Wirtschaftsteil) äußert sich ein Vertreter eines Oldenburger Taxi- und Mietwagenunternehmens zum Thema Tariferhöhung. Tenor: Es ist möglich, dass bis zum Ende des Jahres die Preise angehoben werden ...
Schon vor der letzten Tariferhöhung hatten sich Oldenburger Taxifahrer in einem Protestschreiben an die Stadtverwaltung gegen eine Erhöhung ausgesprochen. Diesen Brief dann aber nach massiven Drohungen eines Taxiunternehmers leider zurückgezogen. Dieses Mal würden die Maßnahmen vieler Fahrer aber mit Sicherheit drastischer ausfallen ... Und zurückgezogen würde in so einem Fall wohl gar nichts.
Es scheint ja fast so, als müßte man in den ganzen Tarifangelegenheiten die Unternehmervertreter vor sich selbst schützen.  |
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klaus
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Verfasst am:
09.05.2004, 06:27 |
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taxer

Anmeldedatum: 08.04.2004
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Verfasst am:
10.05.2004, 06:39 |
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JA JA wir kaufen alles !!!!!! und das vom L....... der Chefin oder???? |
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Gerald

Anmeldedatum: 05.04.2004
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Verfasst am:
07.06.2004, 12:25 |
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Gabs doch vor ein paar Tagen schon wieder online einen Artikel der NWZ zu diesem Thema ....
NWZ-SERVICE
Öl-Schock: Bus, Bahn, Taxi teurer
NAHVERKEHR Fahrgäste zahlen für steigende Öl-Preise – Parteien diskutieren – OPEC erhöht Mengen
Der Kanzler fordert eine Energiewende. Die Union diskutiert über Atommeiler.
Von Marco Seng
und unseren Agenturen
HANNOVER - Drastisch gestiegene Spritpreise bekommen nicht nur Autofahrer zu spüren. Auch Bus, Straßenbahn und Taxi werden wohl bald teurer. Das niedersächsische Verkehrsgewerbe rechnet mit Erhöhungen in den nächsten Wochen. „Die Preise müssen wir weitergeben, keine Frage“, sagte der Sprecher des Gesamtverbands, Gunther Zimmermann, der NWZ. Wenn es bei den hohen Benzinpreisen bleibe, gebe es keine Alternative. Taxi-Unternehmer planen eine Krisenkonferenz.
Die Deutsche Bahn will vorerst an ihren Tarifen festhalten. Die Auswirkungen des Öl-Schocks seien aber bereits deutlich spürbar, erklärte Bahn-Sprecher Manfred Pietschmann. „Wir haben im Nahverkehr mehr Passagiere“. Vor allem zu Stoßzeiten seien viele Züge völlig überfüllt.
Bundeskanzler Schröder (SPD) will die Abhängigkeit von Öl beenden. Deutschland brauche eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. „Das ist ein Gebot der Sicherheit“, so der Kanzler.
In der Union ist eine Debatte über den geplanten Atomausstieg entbrannt. Bayerns Wirtschaftsminister Wiesheu (CSU) und sein Hamburger Amtskollege Uldall (CDU) fordern eine Verlängerung der Laufzeiten für Atommeiler. Baden-Württembergs Ministerpräsident Teufel (CDU) will auf Dauer an der Kernenergie festhalten. Andere Unions-Politiker plädieren für ein Absenken der Ökosteuer.
Die in der OPEC organisierten Ölländer wollen zur Preisberuhigung die Fördermengen erhöhen. |
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Otto

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Verfasst am:
08.07.2004, 11:12 |
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Teamleiter -- jo -- selten so gelacht
Braucht man dafür 'ne Ausbildung?
Aber das Thema ist eigentlich zu ernst, um darüber Witze zu machen. Ich pflege die Kundschaft damit zu beruhigen, dass der weise Taxiunternehmer sein Ölfass natürlich auf dem eigenen Hof stehen hat, so dass die aktuellen Ölpreise nicht unmittelbar durchschlagen.
Unter uns Pastorentöchtern: wir sollten knallhart mit Streik drohen, wenn uns eine Tariferhöhung angedroht wird, die nicht auch eine Mindestlohn-Vereinbarung enthält. Die Stadt könnte man relativ schnell dazu kriegen; wir erinnern die Beamten einfach an die vielen Taxifahrer, die z.B. Wohngeld beziehen, obwohl sie mehr als vierzig Studen pro Woche arbeiten. |
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Gast
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Verfasst am:
21.08.2004, 01:27 |
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Gestern lief an den Taxiständen schon die Meldung rum: Die beiden Taxiverbände haben sich zusammengetan und einen gemeinsamen Antrag auf Tariferhöhung gestellt. Hallo INNENSPIEGEL!! Kümmert ihr euch um eine offizielle Bestätigung?!
Und wer organisiert den Protest? |
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jr

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Verfasst am:
03.09.2004, 15:51 |
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Gast
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Verfasst am:
03.09.2004, 16:09 |
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was soll geändert werden und wie soll es geschehen ich selber denke das eine tarif-erhöhung zum jetzigen zeitpunkt, das taxigeschäft nur schaden wird ich denke im jahr 2006 könnte man überlegen |
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Gast
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Verfasst am:
04.09.2004, 07:52 |
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toll...nix los und dann teurer werden....tztztzt |
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jr

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Verfasst am:
04.09.2004, 16:42 |
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Wie wärs mit Flaggezeigen? Es geht ja auch ohne Registrierung - aber Namen wären schon nicht schlecht.
Argumente für und wider höhere Tarife gibt es ja genug. Vielleicht können wir mal darüber reden. Es ist ja durchaus legitim - wenn nicht gar "lebens"wichtig - , wenn die Taxiunternehmen die Einnahmen pro km so gestalten wollen, daß der Betrieb dauerhaft möglich ist. Doch es ist die Frage, ob das wirklich auf dem Rücken der Fahrer geschehen muß.
Zwei Fakten (von vielen) zum Thema Tarif in OL möchte ich hier aufführen, damit mal ein wenig darüber nachgedacht wird:
Zum Tarif
1. Der Oldenburger Tarif ist ohne Berücksichtigung der Wartezeit einer der höchsten im Land, mit Berücksichtigung einer der niedrigsten. Das kommt vor allem den Kunden in der Tagschicht zugute.
2. Die Grundgebühr in OL zählt zu den niedrigsten im Land. Die Werte gehen von 1,90 bis 3,15 EUR, wir liegen bisher bei 2,00.
Zu den Kosten
1. Die Anzahl der Zentralen pro Einwohner in OL übersteigt so ziemlich alles, was es hierzulande gibt. Der Aufwand für die Tourenvermittlung liegt um ein vielfaches über dem anderer Städte.
2. Der Vermittlungsaufwand als Kostenfaktor liegt in ähnlicher Größenordnung wie die gesamten Dieselkosten der Unternehmen.
Konkurrenz belebt das Geschäft, sagt man. Das mag sein, in diesem Gewerbe führt es nur zu unnötigen Ausgaben. Wer bezahlt wohl dieses "Hobby", das sich die Oldenburger Unternehmer seit vielen Jahren leisten? |
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Gerald

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Verfasst am:
05.09.2004, 13:50 |
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Ich könnte - zugebenermaßen aber sehr schwer - irgendwie mit einem höheren Tarif leben. Wenn ich im Laufe der letzten Jahre das Bemühen fast aller Unternehmer gemerkt hätte, für mehr Umsatz im Tagesgeschäft zu sorgen. Da es da nix zu merken gab, ist es nur recht und billig, dass die Fahrer sich jetzt offensichtlich ernsthaft wehren, wenn es durch eine Tariferhöhung zu einer Lohnkürzung kommt. |
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dis
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Verfasst am:
06.09.2004, 16:50 |
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Artikel von Karsten Röhr in der NWZ vom 06.09.2004:
Taxi-Kunden sollen mehr zahlen
Preiserhöhung: Diskussion über Eilantrag der Verbände - Grundpreis steigt
Die Unternehmer begründen ihren Schritt mit einer Kostenexplosion. Die Stadt wird entscheiden.
Die Taxipreise sollen erhöht werden. Das geht aus einem "Eilantrag" hervor, den die Interessengemeinschaft und die Arbeitsgemeinschaft Oldenburger Taxiunternehmer bei der Stadt gestellt haben.
Danach würde der Preis, der für Strecken bis zu drei Kilometer gilt (1,50 pro Kilometer), auf Strecken bis zu fünf Kilometer ausgeweitet. Strecken von fünf bis zehn Kilometer würden tagsüber auf 1,30 Euro (von 1,20) und nachts auf 1,40 Euro (von 1,30 Euro) erhöht. Außerdem soll die Grundgebühr von 2 Euro zum 1. August 2005 auf 2,40 Euro steigen.
Auf Anfrage sagte Unternehmervertreter Hans-Günther Bartels:" Es kann sein, dass der Antrag noch gewandelt wird. Für uns ist eine Erhöhung auch nicht unproblematisch, aber man muss unsere Kostenexplosion sehen". Allein die Treibstoffpreise seien seit 2003 um 120 Prozent gestiegen, dazu höhere Kosten für Versicherung, Werkstatt, Ersatzteile und Berufsgenossenschaft - bei einem Geschäft, das tagsüber zwar gut, aber nachts "tot" sei.
Die Industrie- und Handelskammer habe grundsätzlich bereits zugestimmt. Verdi lehnt dagegen ab. Gerald Lamping vom kritischen Taximagazin "Der Innenspiegel": "Das trifft nicht nur die Kunden. Falls die Zahl der Touren durch die Erhöhung zurückgeht, zahlen auch die Fahrer die Zeche." |
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Gast
Gast
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Verfasst am:
08.09.2004, 20:42 |
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Eine Tariferhöhung ist m.E. zum gegenwärtigen Zeitpunkt das denkbar schlechteste Signal, darin sind wir uns ja wohl alle einig.
Mich wundert nur, daß die für diesen Vorstoß in der Verantwortung stehenden Unternehmer sich offensichtlich nicht selbst ausrechnen können, daß dieser Schuß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach hinten losgehen wird. Man muß ja nur mal aufs Handwerk schauen: kaum noch jemand kann sich eine reguläre Handwerkerstunde leisten, weil diese aufgrund der (Lohn-)Nebenkosten viel zu teuer ist. Die Folge: Schwarzarbeit boomt. Eine Parallele zu Taxen (teuer) vs. Mietwagen (günstiger, weil nicht an Tarife gebunden) läßt sich leicht ziehen...
Die Unternehmer, zumindest einige von ihnen, scheinen sich ja einig zu sein; warum diese gemeinsame Anstrengung dann nicht lieber in produktivere Bahnen lenken? (Stichwort unverhältnismäßig viele Zentralen und damit verbundene hohe Kosten) |
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jr

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Verfasst am:
17.09.2004, 23:49 |
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Sprachlosigkeit? Seit 9 Tagen? Sind alle nur damit beschäftigt, ihre Heere in Aufstellung zu bringen?
Wie wäre es denn, wenn hier mal einer der Unternehmer erklären würde, was FÜR eine Tarifanhebung spricht? Und warum Einsparpotentiale, die viel mehr bringen könnten, nicht genutzt werden?
Ich warte. |
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Otto

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Verfasst am:
18.09.2004, 13:32 |
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Wie wäre es denn, wenn wir zuerst einmal alle beginnen würden, nach dem aktuellen Tarif zu fahren? Also, Sitzkontakte in alle Fahrzeuge und Schluss mit dem Betrug an der eigenen Firma und den Kunden. Wenn ich es ablehne, einen Kunden vom Waffenplatz aus für 25 Euro nach Ahlhorn zu fahren, kann es nicht sein, dass ein hinter mir stehender "Kollege" vom Ring oder einer mit McDoof oder Maco-Werbung mit diesem Kunden losfährt.
Ferner ist zu fragen, ob es tatsächlich nötig ist, Grosskunden zu echten Schweinepreisen zu fahren. Wenn ich gezwungen bin, mehr als zwanzig Euro für eine Fahrt nach z.B. Dörpen abzuschreiben, nur weil der Chef den Kunden nicht an die Mietwagenfirmen oder andere Zentralen verlieren will, bedeutet dies für mich eine erhebliche Verminderung des mir zustehenden Lohnes.
Die Drohung und Erpressung, mit der die unfähige Arbeitgeberschaft auf die vom Innenspiegel lobenswerterweise angestossene Diskussion reagiert hat, beweist doch nur, wie krank und verkommen unser Gewerbe auf der Führungsetage ist. Das wirkt sich natürlich auch auf die Fahrerschaft aus, aber der Fisch stinkt immer vom Kopf an. |
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